Abzocker beim Autohandel im Internet

Autokauf Betrug

Wenn Sie Ihr Auto im Internet kaufen oder verkaufen möchten, können Sie schnell abgezockt werden. Einige Tricks lassen sich allerdings ganz einfach durchschauen. Lesen Sie, worauf Sie auf jeden Fall achten sollten, denn wer zu naiv ist wird schnell eine leichte Beute für Betrüger. Diese Erfahrung möchten wir Ihnen gerne ersparen, denn der Autokauf soll schließlich Spaß machen.

Der Hehler

Oft kommt es vor, dass Straßenhändler unterschlagene oder gestohlene Fahrzeuge verkaufen. Hierzu werden ganz einfach die Papiere gefälscht. Besonders auffällig sind hier die verschiedenen Maßnahmen der Abwicklung. Meist wird die komplette Vertragsabwicklung über das Internet geführt und die Übergabe findet nicht bei der Person selbst sondern beispielsweise auf einem Rastplatz statt. Generell wird hier Barzahlung vereinbart. Die gefälschten Papiere sind leider oft so gut, dass sie vom Laien nicht von Echten zu unterscheiden sind. Sind diese kaum zu lesen oder verwaschen, sollten Sie die Finger vom Kauf lassen. Damit Ihnen so etwas nicht passiert, sollten Sie sich an seriöse Unternehmen wenden wie zum Beispiel an unseren Autohandel in Berlin.

 

Der Trick mit dem Schadenersatz

Sie möchten Ihr Auto im Internet verkaufen und werden von einem potentiellen Käufer gebeten, dass Sie Ihre Fahrzeugdaten per E-Mail bestätigen. Danach hören Sie von dem Käufer nichts mehr und Sie verkaufen das Auto anderweitig. Sobald Sie das Inserat gelöscht haben, meldet sich der Käufer wieder und teilt Ihnen mit, dass es durch die E-Mail Bestätigung zu einem Vertrag gekommen ist. Nun besteht er auf die Vertragserfüllung und verlangt Schadenersatz. Achten Sie bei E-Mails immer darauf, dass Sie den Sachverhalt genau schildern.

 

Der Trick mit dem Scheck

Zu den Klassikern gehört sicherlich der Scheck-Trick, bei dem der Käufer im Ausland sitzt. Meist ist der Scheckbetrag dann höher als der eigentliche Kaufpreis und der Käufer wird Sie bitten den überschüssigen Betrag zu überweisen. Später werden Sie dann feststellen, dass der Scheck entweder nicht gedeckt oder gefälscht ist. Überweisungen in das Ausland sollten Sie nur vornehmen, wenn Sie die Person kennen. Dies gilt besonders für Bargeldtransfer mittels Western Union oder ähnliche. 

 

Die Transportfirma

Sie haben vielleicht auch bereits Internetanzeigen gefunden, bei denen hochwertige Autos weit unter dem üblichen Marktpreis angeboten werden, diese aber im Ausland stehen. Der Verkauf wird dann direkt über das Transportunternehmen abgewickelt. Wenn Sie im Internet danach suchen, werden Sie einen professionellen Internetauftritt finden. Einen Teil des Geldes sollen Sie dann mittels Bargeldtransfer in das Ausland überweisen. Ist das geschehen, bricht der Internetkontakt plötzlich ab und Sie werden feststellen, dass das Unternehmen nicht existiert. Zahlen Sie bei solchen Geschäften ausschließlich bei der Fahrzeugübergabe, da sonst Ihr Geld weg ist. 

 

Der Trick mit dem Kaufvertrag

Sie inserieren Ihr Fahrzeug im Internet und Sie erhalten per E-Mail Anfrage bei der Ihnen mitgeteilt wird, dass der Interessent das Auto unbedingt kaufen möchte. Dazu sendet er Ihnen einen Kaufantrag, bei dem aber Details wie Sonderausstattung oder das Datum der Erstzulassung von Ihrem Fahrzeug abweichen. Ihnen fällt das in der ersten Euphorie überhaupt nicht auf und Sie bestätigen den Kauf. Kommt es dann zur Übergabe wird der Käufer einen kräftigen Preisnachlass fordern, da die Daten ja nicht stimmen. Vielleicht fordert er sogar Schadenersatz aufgrund arglistiger Täuschung. 

 

Der Trick mit dem Strohmann

Sie gehen zu einem Händler, der Ihnen ein gebrauchtes Fahrzeug anbietet. Später erfahren Sie dann, dass er das Auto im Kundenauftrag verkauft und er lediglich der Vermittler ist. Das führt dazu, dass die Sachmängelhaftung ausgeschlossen wird und Sie keine Garantie erhalten. Diese würden Sie nämlich erhalten, wenn der Händler das Auto auf seinen Namen verkauft. Verzichten Sie auf zusätzliche Vermittler.