Autohäuser vor Problemen

Autohaus Berlin

Immer mehr Autohäuser geben auf und Experten sagen voraus, dass es tausende Pleiten bis zum Ende des Jahrzehnts geben wird. Ein Problem ist die Veränderung der Kundschaft und natürlich das Internet. Welche Trends zeichnen sich ab und wie wird sich die Landschaft der Autohändler in Berlin und ganz Deutschland zukünftig verändern? Mehr dazu erfahren Sie heute hier auf unserem Blog:

Vor ein paar Jahrzehnten gab es noch mehr als 20.000 Autohäuser. Seit vielen Jahren nimmt die Anzahl ab und zurzeit gibt es in Deutschland noch 7.800 Neuwagenhändler. Bis zum Jahr 2020 könnte es passieren, dass nur noch 4.500 übrig bleiben. Dafür gibt es viele Gründe. Zum einen werden die Anforderungen der Hersteller immer höher und die Margen immer kleiner. Das Internet ist zudem zu einer großen Konkurrenz geworden. 

 

Aber auch kleine Unternehmen sind für viele Automobilhersteller einfach uninteressant geworden. Ein vorgegebenes Jahressoll ist meist nicht zu erfüllen, so dass sich die kleinen KFZ-Händler geschlagen geben müssen. 

 

Hohe Investitionen

Die größten Probleme bekommen die Händler durch den Margenverfall und durch die verlangten Investitionen. Diese können nur noch große Händler und Vertriebsketten aufbringen und besonders Händler in ländlichen Gebieten bekommen zunehmend Probleme. Die Hersteller argumentieren, dass der Kunde gewisse Ansprüche an ein Autohaus stelle, die nur mit Investitionen zu erfüllen sind.

 

Zudem entschließen sich immer weniger Menschen zum Kauf eines neuen Autos. Betriebe wie der Autoankauf Berlin boomen, während die Absätze auf dem Neuwagenmarkt stagnieren. Man erwartet dass die Verkaufszahlen zwischen 2010 und 2020 um circa 1,5 Millionen Fahrzeuge sinken werden. Die Nachfrage an Neuwagen ist in Deutschland weitgehend gesättigt. Ein Neufahrzeug kommt für viele Menschen nur noch als Ersatzwagen in Frage. Bei Zweitwagen setzen immer mehr Menschen auf ein gebrauchtes Fahrzeug. 

 

Da aber auch immer mehr Menschen in die Ballungszentren ziehen, verzichten diese ganz auf ein Auto und nutzen lieber die öffentlichen Verkehrsmittel. Hier steigt auch die Nachfrage nach alternativen Verkehrsmitteln wie beispielsweise Carsharing. 

 

Wie der Markt sich am Ende entwickeln wird bleibt abzuwarten. Allerdings stehen die Prognose für die Händler nicht sehr gut.